Biografische Eckdaten und künstlerischer Werdegang

Cornelia Bach ist am 12. Juli 1941 in Konstanz in die Kriegswirren hinein geboren worden und erlebte eine getrübte Zeit unter beengenden Wohnverhältnissen. Reich entschädigte sie dafür die heimatliche Landschaft. Die Weite des Bodenseeraumes gab ihrer schönheitshungrigen Seele Nahrung, bevor Wien, die Stadt der Museen und Musik, und weitere Kulturstädte schicksalhaft ihren Werdegang mitbestimmten. Nach der Matura begegnete sie an der Bodensee-Malschule erstmals moderner Kunst und wurde tief berührt von den Zauberwelten von Klee und Chagall. Musik zu hören war ihr immer unentbehrlich, selber spielte sie die Geige. In Wien hatte sie Manfred Simon, einen Wiener Grafiker, kennen gelernt und geheiratet. Nach einigen Jahren in Zürich Rückkehr Ende der 60er-Jahre nach Wien. Den grössten Teil ihrer Ausbildung leistete sie autodidaktisch. Zu malen begann sie inspiriert vom Charme und der Ursprünglichkeit naiver Malerei und erlebte erfolgreiche Ausstellungen zumal in mehreren holländischen Städten. An altniederländischen Meistern nahm sie Mass für eine ins Phantastische ausgreifende figurative Malerei, voll tiefer Empfindung für das Mysterium des Seins. Nach einigen Jahren in Oberösterreich und nach der Ehescheidung ging auch die erste, surreal-symbolistische Schaffensphase zu Ende.

Um die Mitte der 80er-Jahre vollzog sich ein Bruch, der Durchbruch zu abstrakt-gestischer Malerei und zu kostbaren Papierarbeiten von unverwechselbarem Charakter, in denen sich gelebtes Leben, Erinnerung und Sehnsucht, Verzweiflung und Hoffnung niederschlugen, durch intensive Malprozesse und Mischtechniken gleichsam materialisierten. Was Cornelia Simon-Bach neu erkannte und auf ihre Weise mit bezaubernder Poesie und ganzer Hingabe umsetze, hatte Georges Braque so formuliert: „Es gibt nicht die Dinge, es gibt nur ihre Beziehungen.“ Es ging um innere Bilder, die Dynamik der unsichtbaren, spannungsvollen Lebendigkeit. Zur gleichen Zeit begegnete Cornelia Simon-Bach ihrem Lebensgefährten Ernst Steiner, einen in Wien wohnhaften, aus Winterthur stammenden Schweizer Maler und Radierer, welcher der Wiener Schule des „Phantastischen Realismus“ nahestand. Zwei verwandte Seelen hatten sich getroffen. Es folgten glückliche, intensive Jahre des Zusammenseins in Wien, manche Reisen und Studienaufenthalte im Ausland sowie gemeinsame Ausstellungen.

 
 
 

Cornelia Simon-Bach war ein liebenswürdig-charismatisches Wesen, zugetan allem Schönen und ideell als wertvoll Erkannten, begeisterungsfähig, aber ebenso heimgesucht von Zweifeln. Ihrem hohen Selbstanspruch glaubte sie oft nicht genügen zu können. Doch gab gerade ihr Ringen um das Gültige den Werken eine eigene Tiefe und Vielschichtigkeit. Gestaltung definierte sie einmal als ein „den individuellen Lebensgeschichten oder Prägungen nachspürendes Bearbeiten“ der Bildkörper, die sich im Spätwerk tatsächlich ins Plastische ausfalteten. So ist allen Werken ein existentieller Ernst eingeschrieben und damit eine berührende Verbindlichkeit über das Individuelle hinaus. Am 26. Juni 2018 ist Cornelia Simon-Bach nach langer, schwerer Krankheit in Wien gestorben.

Ernst Steiner schrieb: „Grossteils lebte sie als Apartment-Einsiedlerin über dreissig Jahre in Wien. Man begegnete ihr nur selten. Die Menschen aber, die ihr begegneten, waren von dieser gütigen und würdevollen Erscheinung zutiefst beeindruckt und berührt. Ihre Vorstellung von Wahrheit vertrug sich nicht mit Ungefährem und Beiläufigem, weshalb sie wohl ein so erstaunliches Handwerk entwickelte, um ihrem geistigen Anspruch zu entsprechen und zu genügen. In einer zunehmend kälteren und seelenloseren Welt wird ein so sensibler Mensch, wie es Cornelia Simon-Bach war, leiden müssen. Und diese Melancholie und das Leiden an dieser Welt ist in allen Arbeiten enthalten und spürbar. Aber sie hat mit ihrem Werk eine Gegenkraft entwickelt, die Poesie. Und diese Liebe zur Schöpfung hat etwas Belebendes, Heilsames und Begeisterndes.“

„männliches Portrait“
Mischtechnik auf Holz
33 x 22 cm
Ohne Titel
Mischtechnik auf Holz
56 x 65 cm
„weibliches Portrait“
Mischtechnik auf Holz
33 x 22 cm

· Anregungen durch Naive Malerei und Volkskunst ·

In den 60er- und 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts fand naive Kunst in Europa durch Ausstellungen beim kunstinteressierten Publikum viel Beachtung. Stilelemente früher Kulturen und der Volkskunst, das „Primitive“ im Sinne des Primären und Ursprünglichen, inspirierte nicht wenige Kunstschaffende, so auch Cornelia Simon-Bach. Ihre Arbeiten fanden in Einzel- und Gruppen-Ausstellungen grossen Anklang, so dass im Nachlass nur noch wenige vorhanden sind. In den letzten (vgl. Frau am Fenster) zeichnet sich bereits ein neues Bedürfnis nach geistiger Vertiefung und Beseelung ab, spürbar durch eine neue „romantische“ Raumtiefe und weniger stereotyp wirkende Figuren.

„Naturstudie I“
Zeichnung auf Papier
19 x 24,5 cm
„Naturstudie II“
Zeichnung auf Papier
22 x 31 cm

· Naturstudien ·

„Eine Wanderin zwischen mehreren Welten, sucht Cornelia Simon-Bach den Anreiz der sich stets ändernden Umwelt. Sie braucht das Refugium der freien Natur, nicht als Idylle, sondern als Konfrontation mit dem Ursprünglichen.“ (E.U.Pulver-Sofer)

Wie tief und von unerschöpflicher Neugierde geprägt Cornelia Simon-Bachs Liebe zur Natur, zu allem Geschaffenen war, davon zeugen schon die vielen Schachteln mit unzähligen gesammelten Schneckenhäusern, Muscheln, Baumrinden, Knochen, Samen, Steinen und anderen Dingen. Um ausgewählte Objekte zu zeichnen, sich ihrer wunderbaren Erscheinung mit Stiften und Pinseln ehrfürchtig zu nähern, ihre Strukturen akribisch abzubilden, scheute sie wie ein naturwissenschaftlicher Zeichner keinen Aufwand, reute sie keine Zeit.

„Am Rande“
Mischtechnik, 1983
76 x 61 cm
„Am Rand“
Mischtechnik
81 x 75 cm
„Abgetrennt“
Mischtechnik, 1977
77 x 62,5 cm

„Kosmogonische Bühne“
Mischtechnik
65 x 78 cm
„Blumen vom Jenseits“
Mischtechnik
64 x 78 cm
„In Schwebe“
Mischtechnik, 1979
63 x 77 cm

„Mons veritatis“
Mischtechnik
78,5 x 64 cm
„Eingebunden“
Mischtechnik
64 x 37,5 cm
„Zwischenreich“
Mischtechnik, 1980
77 x 62,5 cm

· Die surreal-symbolistischen Gemälde ·

Diese zumeist grossformatigen Werke schliessen traumartige Welten auf, allerdings plastisch bis in feinste Details konkretisiert mit Ölfarben in gekonnter Lasurtechnik. Die geglätteten Oberflächen zeugen vom Willen, das Subjektive auszuschalten und eine magische Wirklichkeit zu beschwören. Es sind meist Landschaften, partiell fabelhaft beleuchtet, mit verschatteten Zonen, Uferzonen von Seen und Meeren, Urlandschaften, unwirtliche Eisregionen. Stillleben im Vordergrund fesseln die Aufmerksamkeit, Blumensträusse und diverse Dinge, auch Tiere. Figuren treten in Erscheinung, mehrmals das Brustbild einer Frau, zu erahnen als stilisiertes Selbstbildnis. Technische Requisiten und befremdliche Konstruktionen stören und verstören wie manch eingeschleuste Todessymbole. „Rätsel-Bilder“ nannte Ernst Fuchs in einer Einführung diese Tafeln, die sich einer schlüssigen Deutung demonstrativ verweigern, vielmehr das Unfassbare der Situation zu evozieren scheinen – nicht zuletzt durch eine in sich widersprüchliche unheimliche Schönheit. Gegen wirkliche Träume spricht die an den Niederländern geschulte strenge Kompositionsweise.

Sie scheint Halt und Orientierung zu versprechen, verstärkt aber letztlich nur den Bann, unter dem die Dinge stehen. Es ist, als ob die Zeit stille stünde – eine bange Endlosigkeit. Den Eindruck einer solchen Stimmung vermitteln auch Titel wie „Erwartung“, „Eingebunden“, „Unerlöst“ und ähnliche.

Ohne Titel
Mischtechnik auf Holz
70 x 70 cm
Ohne Titel
Mischtechnik auf Holz
95 x 80 cm
Ohne Titel
Mischtechnik auf Holz
70 x 70 cm

· Meditationsbilder ·

Gänzliche Fokussierung auf die Innenwelt und die symbolische Repräsentation ihrer Energien führte zu Meditationsbildern. Doch wurde dieser spirituelle, nur bedingt künstlerische Ansatz nicht lange verfolgt. Es existiert bloss eine kleine Anzahl quadratischer Werke in der Art von Mandalas.

Ohne Titel
Mischtechnik
29,5 x 20 cm
Ohne Titel
Mischtechnik, 1993
29,5 x 20 cm
Ohne Titel
Mischtechnik, 1993
30 x 20 cm

Ohne Titel
Mischtechnik, 1991
54 x 41,5
Ohne Titel
Mischtechnik, Blattgold
40 x 30 cm
Ohne Titel
Mischtechnik, 1991
53 x 41 cm

Ohne Titel
Mischtechnik, 1991
56 x 42,5 cm
Ohne Titel
Mischtechnik
41 x 31 cm
Ohne Titel
Mischtechnik, 1991
56 x 42,5 cm

· Die abstrakt-gestischen Werkgruppen ·

Noch während Mitte der 80er-Jahre die letzten surreal-symbolistischen Tafelbilder entstanden, vollzog sich der „Bruch“, wie ihn die Künstlerin selbst benannte, „weil das reine Bildermalen nicht mehr greift. Es passt mit der gegenwärtigen Wirklichkeit nicht mehr zusammen, mit dem ‚Weltbild’, das kein Bild mehr ist... Das bestimmende Wirkliche hat sich ins Unsichtbare zurückgezogen: Ich habe gemerkt, dass eigentlich alles in Frage gestellt ist. Die Materie, die für uns so fest aussieht, das sind ja Bewegungen, im Grunde genommen... es ist alles in Bewegung, es hat nichts mehr den Charakter, den es uns vorspiegelt.“ (Aus: Herbert Gamper, Ein Gespräch mit Cornelia Bach, 1996)

Ohne Titel
Mischtechnik auf Leinwand
135 x 93 cm
Ohne Titel
Mischtechnik auf Leinwand
140 x 105 cm
Ohne Titel
Mischtechnik auf Leinwand
142 x 99 cm

Ohne Titel
Mischtechnik auf Leinwand
139 x 96 cm
Ohne Titel
Mischtechnik auf Leinwand
100 x 70 cm
Ohne Titel
Mischtechnik auf Leinwand
140 x 93 cm

Ohne Titel
Mischtechnik auf Leinwand
100 x 70 cm
Ohne Titel
Mischtechnik auf Leinwand
140 x 95 cm
Ohne Titel
Mischtechnik auf Leinwand
97 x 69 cm

· Malerei auf Leinwand und auf Papier ·

Grossformatige Ölmalerein zeugen zunächst vom befreienden Aufbruch. Es sind Hochformate, gleich wie die sehr viel zahlreicheren, fortan entstehenden Arbeiten auf Papier. Die Künstlerin verwendete gern feste Papiere als Bildträger für pastose Gouache-Malereien, oft mit dicken Farbschichten. Das Hochformat betont die Vertikale und damit die emotionalen Bewegungsrichtungen von unten nach oben und umgekehrt, die euphorischen und die depressiven Momente. Impulsiv und doch fein dosiert ist der neue Ausdruck - durch schwingende Linien, Wellen, sich überlagernde Strömungen, einer Vielzahl formal und farblich differenzierter Klangflächen. Denn musikalische, synästhetische Wirkungen sind vielen dieser Arbeiten eingeschrieben.

Ohne Titel
Mischtechnik, Collage
29 x 21 cm
Ohne Titek
Mischtechnik, Collage
 
Ohne Titel
Mischtechnik, Collage
27,5 x 20,5 cm

Ohne Titel
Mischtechnik, Collage
59 x 39 cm
Ohne Titel
Mischtechnik, 1996
31 x 29 cm
Ohne Titel
Mischtechnik, Collage, 1991
54 x 41 cm

Ohne Titel
Mischtechnik, 1996
54,5 x 42,5 cm
Ohne Titel
Mischtechnik, 1996
50 x 31 cm
Ohne Titel
Mischtechnik, 1993
55 x 41 cm

· Mischtechnik auf und mit Papier ·

Mischtechnik bezeichnet gewissermassen ein ‚alchemistisches’ Verfahren, wodurch Cornelia Simon-Bach vielleicht den originellsten, kostbarsten Teil ihres Gesamtwerks geschaffen hat. An den nun eher kleinformatigen Arbeiten ist abzulesen, dass sie Ergebnisse eines Prozesses sind, in denen die Papiere so intensiv, ja exzessiv bearbeitet wurden, dass sie reliefartigen Charakter gewannen. Die Bildträger wurden quasi selbst in Werke verwandelt, was bedingte, dass sie ihrer Fragilität wegen zuletzt auf einen neuen, gefärbten Bildträger montiert werden mussten. Mit ästhetisch-spielerischen Experimenten hat das rein nichts zu tun. Zu spüren ist vielmehr ein tiefer existentieller Ernst, ja gestalterischer Furor, zu bewundern sind kostbare Relikte und sprechende Zeugnisse eines schicksalhaften Geschehens. Cornelia Simon-Bach hat das Erschaffen des seit den 90er-Jahren entstandenen Zyklus selbst beschrieben als ein „den individuellen Lebensgeschichten oder Prägungen nachspürendes Bearbeiten“ der Bildkörper. Dafür verwendete Begriffe wie Verletzen und Aufreissen der Oberfläche lassen auf traumatische Ereignisse schliessen, die bis in die Kindheit zurückreichen können, in kreativem Ritual nachvollzogen werden und manchmal, aber keineswegs immer mit sorgfältigem Zudecken und Heilen enden. Denn nicht alle Papiere überlebten das „nachspürende Bearbeiten“ belastender Erinnerung. Die Suggestion dieser Arbeiten geht freilich weit über das individuell Bekenntnishafte hinaus. Durch starke Formgebung vermitteln sie die Kraft des Überwindens, ja Überlebens, und sie vermögen das Allgemeinste zu reflektieren, die unauflösbare Verquickung von Verzagen und Hoffen.

„Schichtungen I“
Schichtung aus Papier, 1996
30 x 23 cm
„Aufgewühlt“
Schichtung aus Papier, 2001
38 x 27 cm
„Schichtungen II“
Schichtung aus Papier, 1996
23,5 x 19 cm

· Durch das Labyrinth der Seele ·

In den letzten Lebensjahren hatte sich die Schaffenskraft erschöpft und kam zum Erliegen. Die zuletzt noch entstandenen Arbeiten mit Transparentpapier zählen darum zum kostbaren Vermächtnis. Mit unbekannten Mitteln oder Werkzeugen sind aus dem zarten Papier feine Gänge herausgeätzt oder herausgebrannt worden, erinnernd an Spuren von Wurmfrasss in Weichholz. Die kreative Arbeit gleicht sich noch einmal, auf neue Weise, einem Naturprozess an und schafft zierliche irrationale Parabeln seelischer Impulse, durch Übereinanderschichten mehrerer Papiere abgründige Labyrinthe.

Ohne Titel
Papiermaché mit Gips, bemalt
21 x 20 x 9 cm
Ohne Titel
Papiermaché mit Gips, bemalt
66 x 33 x 15 cm
Ohne Titel
Papiermaché mit Gips, bemalt
21 x 20 x 9 cm

· Plastische Arbeiten ·

Aus der Fläche ins Dreidimensionale auszubrechen, bahnte sich schon in der Anhäufung von Farbschichten und der Schichtung von Papieren an. Für Masken und vollplastische Köpfe sowie die formal komplexeren, abstrakten Gebilde verwendete Cornelia Simon-Bach Pappmaché, selten auch Styropor, unedle, aber verfügbare Materialien, die wie weissliche Maquetten aus Gips wirken und als solche wohl auch für Bronzegüsse dienen könnten.

 
 
 

 
 
 

· Köpfe und Masken ·

Mit lebensgrossen Gesichtsmasken und überlebensgrossen Köpfen nahm sich Cornelia Simon-Bach die künstlerische Freiheit, aus einem schwer zu erratenden Bedürfnis zur Figur zurückzukehren, Begegnungen mit menschlichen Wesen zu provozieren, die an jene in früheren Gemälden erinnern: wieder mit fast unheimlicher Verhaltenheit der Mimik befremdend und gerade dadurch berührend.

 
 
 

 
 
 

 
 
 

· Abstrakte Plastiken und Reliefs ·

Liegend oder Stelen-artig auf Stäben montiert sowie als Reliefs an der Wand verdienen diese enigmatischen Gestaltungen ohne Zweifel hohe Beachtung. Allein die handwerkliche Fertigung aus Pappmaché bleibt Werkstattgeheimnis. Formal handelt es sich um gebündelte Schleifen, Auffächerungen, ummantelte Lamellen oder wie immer man diese Objekte beschreiben will, die an nichts Bekanntes erinnern und dadurch die Kraft und Würde reiner Imaginationen verkörpern: Es sind zeichenhaft sich halbwegs öffnende und zugleich sich verhüllende, halbwegs verborgene Wesen.

 
 
 

· Das Atelier ·

Über dreissig Jahre lebte und arbeitete Cornelia Simon-Bach in drei stattlichen Zimmern, aber bescheiden ohne den mindestens Komfort. Zwei der hohen Räume – einer mit flachem Tonnengewölbe – gehen mit ihren Fenstern auf einen engen, grün bewachsenen Innenhof, den ein hoher Baum im Sommer verdunkelt. In diesem Refugium, in diesem klösterlich anmutenden Ambiente mitten in den Stadt, fand sie das ihr bekömmliche Abseits, aber keineswegs immer die Stille, deren ihr Schaffen bedurfte.

 
 
 

 
 
 

 
 
 

· Einzelausstellungen ·

1968 Zürich, Atelier am Wasser, (CH) / 1969 Konstanz, Wessenberghaus, (D) / 1969 Würzburg, Otto-Richter-Halle, (D) / 1971 Zürich, Kunstsalon Wolfsberg, (CH) / 1974 Dordrecht, Molen Kyck over den dyck, (NL) / 1974 Rotterdam, Goethe- Institut, (NL) / 1974 Breda, Galerie Pepijn, (NL) / 1980 Dordrecht, Molen Kyck over den dyck, (NL) / 1980 Delft, Galerie Ploemp, (NL) / 1986 Basel, Galerie Minotauros, (CH) / 1988 Wien, Atelierausstellung / 1989 Schloß Rosenau, (A) / 1992 Galleria Sacchetti, Ascona (CH)

· Gruppenausstellungen ·

1970 Zürich, Kunstsalon Wolfsberg, „Naive, surrealistische und phantastische Kunst“ (CH) / 1973 u. 1976 Ostende (B) / 1981 Zürich, Kunstsalon Wolfsberg „Figur und Innenraum“ (CH) / 1987 Drosendorf, (A) 1987 – Atelier-Ausstellung mit Ernst Steiner / 1988 Atelier-Ausstellung mit Ernst Steiner / 1989 Ausstellung mit Ernst Steiner Frei- maurer-Museum Schloss Rosenau / 1990 Winterthur, Galerie im Rathaus-Durchgang mit Sadkowsky, Ambauen, Steiner und Heuer (CH) / 1992 Winterthur, Galerie Puls-Art, „Klang, Bild, Form“ (CH) / 1994 Luzern, Medienzentrum Krämerstein, (CH) / 1997 Wien, Künstlerhaus „Der Klang im Bild“ mit Floray, Gartner, Steiner u.a. (A) / 1997 Kirchberg am Wechsel „Der Klang im Bild,“ (A) / 1997 Wien, Alte Schiebekammer, „Kunst-Wasser“ mit Brauer, Attersee, Gansert, Steiner, Aqua-Aqua u.a. (A) / 1997 Wien, Passage - Galerie im Künstlerhaus, „& Co“ - Gemeinschaftsarbeiten u.a. mit Steiner und Simon-Bach (A) / 1999 Informelle Tendenzen, Künstlerhaus Wien / 2007 Schloß Primmersdorf, „Ordnung und Chaos“ mit Ernst Steiner, (A) / 2007 Winterthur, Galerie Harsch, „Ordnung und Chaos“ mit Ernst Steiner, (CH) / 2009 „art-imaginär“, phantastische und visionäre Kunst, Herrenhof, Neustadt-Mußbach, (D) / 2009 Phantastische und visionäre Kunst zum 80. Geburtstag von Michael Ende in Garmisch-Partenkirchen (D) / 2010 „Wanderer zwischen den Welten“, in Eggenfeld (D) / 2011 „Eröffnung“ des Phantasten-Museums im Palais Palffy, Wien / 2012 „Lange Nacht der Galerien“ Gruppenausstellung im Phantasten-Museum, Wien / 2016 Gedächtnis-Ausstellung Ernst Fuchs, Gloggnitz / 2018 Gedächtnis – Ausstellung Cornelia – Simon Bach

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Texte © Gerhard Piniel
Konzept © Ernst Steiner
Fotografien © David Kurz, Georg Reiter,
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